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REISE INFRASTRUKTUR

Die Infrastruktur der Republik Kongo befindet sich zum Teil in einem mangelhaften Zustand.
Sowohl das Schienennetz als auch das Straßennetz sind unzureichend ausgebaut (unbefestigte Sandpisten) beziehungsweise restaurierungsbedürftig (Gleis- und Signalanlagen). Dies sind starke Hindernisse für die heimische Industrie. Da der Schiffsverkehr in einigen Gebieten des Landes die einzige Transportmöglichkeit darstellt, wird diesem ein besonderer Stellenwert zu teil. Die Republik Kongo beherbergt zwei internationale Flughäfen und einige nationale Airports, die von globalen und nationalen Flugunternehmen angeflogen werden.

Die Republik Kongo verfügt über zwei internationale Airports, zum einen der Flughafen Maya Maya in Brazzaville und zum anderen der Flughafen von Pointe-Noire. Zudem gibt es diverse nationale Airports, unter anderem in Dolisie, Impfondo, Ouesso und Owando. Einige Fluggesellschaften, beispielsweise die Air France, Trans Air Congo, Ethiopian Airlines, Delta Air Lines, Royal Air Maroc, Air Mauritanie und Interair South Africa, fliegen die internationalen Flughäfen der Republik Kongo an. Private Charterflugdienste offerieren Inlandflüge.

Das rund 12.700 km lange Straßennetz der Republik Kongo, welches auch Fahrwege in die benachbarten Staaten Gabun und Kamerun umfasst, ist nur ungenügend entwickelt, lediglich etwa 10 % der Straßen sind asphaltiert.
Die Mehrheit der Straßen ist unbefestigt und während der Regenzeit nahezu unpassierbar. In den größeren Städten des Landes wie Brazzaville, Dolisie und Pointe-Noire verkehren Minibusse und Taxis, deren Fahrpreis vor der Fahrt ausgehandelt werden sollte.
In der Hauptstadt Brazzaville kann in verschiedenen Mietwagenunternehmen ein Leihfahrzeug mit oder ohne Fahrer angemietet werden. Der internationale Führerschein oder EU-Führerschein ist hierfür erforderlich. Nachtfahrten sollten vermieden werden, da viele Fahrzeuge ohne Licht unterwegs sind, Tiere oft die Fahrbahn blockieren und Fußgänger die Straße im Dunkeln passieren.

Das Eisenbahnnetz verbindet die kongolesischen Städte Brazzaville im Süden, Pointe-Noire im Südwesten und Mbinda im Westen, an der Grenze zu Gabun. Die Eisenbahngesellschaft Congo- Océan ist der Betreiber des Streckennetzes. Eisenbahnen verkehren zwar (zum Teil mehrmals) täglich zwischen den Städten, allerdings ist auf die Fahrpläne kein Verlass. Es empfiehlt sich im Voraus zu buchen. Leider befindet sich das Bahnnetz (Züge, Gleisanlagen, etc.) in einem desolaten Zustand und müssten dringend gewartet oder restauriert werden.

Der Schiffsverkehr sowie die Flüsse Kongos nehmen eine bedeutende Stellung im Transport von Waren und den Personenverkehr ein.
In einigen Teilen des Landes gibt es, außer dem Kongo und dessen Nebenflüsse, keine weiteren Verkehrswege oder diese befinden sich in einem so schlechten Zustand, dass sie kaum benutzbar sind. Der Kongo trennt die beiden einander gegenüberliegenden Städte Brazzaville, die Hauptstadt der Republik Kongo, und Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Zwischen den beiden kongolesischen Großstädten besteht eine Fährverbindung, die Fähren verkehren stündlich, die Fahrt dauert etwa 20 Minuten.
Außerdem besteht auf dem Wasserweg (Kongo und Oubangi) eine Verbindung zwischen der Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik, allerdings sind die Abfahrtszeiten häufig unregelmäßig und für die Reise sollten bis zu 21 Tage eingeplant werden. Es besteht auch die Möglichkeit auf dem Kongo Fluss von Brazzaville bis Mossaka und dann auf dem Likouaia bis Ouesso zu gelangen. Die Fahrt hoch dauert rund 14 Tage, flussabwärts etwas weniger.

WEITERE INFOSEITEN: Algerien - Gabun - Kamerun