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Die Schimpansen von Conkouati

Der 1991 gegründete Verein Help Congo scheint mit der Auswilderung von Schimpansen, die in Gefangenschaft gelebt haben oder illegal verkauft wurden, Erfolg zu haben. Mit der Unterstützung der weltbesten Affenkundler entließ der Verein 15 seiner 48 halbwüchsigen Schimpansenwaisen in den Urwald. In der Bucht von Conkouati, im Süden des Kongo, an der Grenze zu Gabun, leben sie zunächst in bedingter Freiheit, denn sie werden noch zweimal am Tag gefüttert, während zugleich ihre Fähigkeiten, sich in freier Wildbahn zurecht zu finden, gefördert werden. Anderthalb Bootsstunden von Conkouati entfernt, leben in einem Reservat bereits elf dieser ehemals gefangenen Schimpansen in Freiheit. Jetzt sollen vier weitere dazukommen, was kein einfaches Unterfangen ist. Vor der Bootsreise werden die vier betäubt. Im Reservat müssen sie sich vorübergehend in einem Käfig aufhalten, damit sie sich an den Wald und die neuen Gerüche gewöhnen. Dann werden sie endlich freigelassen. Werden sie fähig sein, sich zu ernähren? Wie kommen sie mit der Trennung von den Menschen, die sich jahrelang um sie gekümmert haben, zurecht? Werden sie sich gegen die Angriffe der in Freiheit geborenen Schimpansen wehren können?

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